Kooperationsmodell des ambulanten Operierens
Das Spektrum der ambulanten gynäkologischen Operationen umfasst heute auch Eingriffe wie Hysterektomien und die vollständige Operation des Mamma-Karzinoms.

Die Vorteile für die Patientinnen liegen in der schonenden, minimal-invasiven Operationstechnik, in der exakt dosierten Narkose und in einer speziellen Wundversorgung. Dadurch ist der ambulante Eingriff weniger belastend für die Patientin, die kleinen Wunden heilen schneller und die Regenerationszeit nach der Operation ist kürzer.

Nach der Operation bleiben die Patientinnen in der Regel 2 bis 4 Stunden in der Praxisklinik, nach größeren Eingriffen 6 bis 8 Stunden. Noch am Operationstag kehren die Patientinnen in ihre häusliche Umgebung zurück und nehmen schon nach kurzer Zeit ihre gewohnten Tätigkeiten wieder auf.

In unserer Praxisklinik führen wir jährlich über 1.200 ambulante Operationen durch. In den vergangenen Jahren wurden etwa 96% unserer OP-Patientinnen von niedergelassenen Kollegen zugewiesen. Alle Patientinnen konnten sich am Tag nach der Operation in die Betreuung durch den Überweiser zurück begeben.

Alle entnommenen Gewebeproben werden durch Pathologen untersucht; die schriftlichen Befunde liegen den weiter betreuenden Ärztinnen und Ärzten nach zwei Arbeitstagen vor.

Damit bietet unser Kooperationsmodell des ambulanten Operierens – prä- und postoperative Betreuung durch Fachärzte sowie Verbund mit anderen Fachdisziplinen, z. B. Hausärzte, Pathologen, Radiologen, Onkologen - einen erfolgreichen und patientinnenfreundlichen Weg der medizinischen Versorgung.